Community Communication
Unser Konzept für Dialog im Gemeinwesen
Gesprächsanker

für den Umgang mit demokratiefeindlichen und diskriminierenden Äußerungen

Wir arbeiten mobil in Berlin
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Demokratiebildung in der Einwanderungsgesellschaft

Demokratie ist kein Selbstläufer. Demokratie muss gesellschaftlich erfahren, gelernt und reflektiert werden. In modernen, sich verändernden Gesellschaften ist dies eine stetige Herausforderung.

Menschen sind weniger anfällig für Vorurteile und demokratiedistanzierte Haltungen, wenn sie sich in ihrem Gemeinwesen als selbstwirksame Akteurinnen und Akteure erleben und wenn sie erleben, dass demokratische Regeln eine wichtige Grundlage für ein friedliches Zusammenlebens sind. In der mobilen Beratungsarbeit hat die Unterstützung  demokratiebildender Prozesse einen hohen Stellenwert.

Demokratiebildung in der Einwanderungsgesellschaft spricht dabei alle im Gemeinwesen lebenden Menschen an, ohne dabei ihre spezfischen Bedarfe aus dem Auge zu verlieren.
Dabei geht es insbesondere um die lokale Einbindung, konkrete Beteiligungsmöglichkeiten, Auseinandersetzung mit Normen und Werten sowie Information und Erläuterung demokratischer Verfahrensweisen.

Aktuell: Beratung und Fortbildung für Multiplikatorinnen und Mutliplikatoren aus der Flüchtlingsarbeit

In Berlin stellen die Zuwanderung und die damit einhergehende Pluralisierung der Gesellschaft das politische Gemeinwesen sowie die Bürgergesellschaft weiterhin vor große Herausforderungen.

Folgende Fragen stellen sich in diesem Zusammenhang: Welche verbindlichen Normen und Regeln für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft gibt es? Wie werden sie gelebt? Welche von ihnen sind Grundlage für das Zusammenleben? Wie gelingt die Beteiligung von Neuzugewanderten?

Wir sehen großes Potential in Austausch, Reflexion und Dialog zu diesen und ähnlichen Fragen mit Vertreter/innen der Aufnahmegesellschaft sowie der Neuzugewanderten.

Auftrag und Zielgruppe
Was ist daran MBT Berlin-typisch?
Unsere Angebote
  • das Zusammenlebens in Vielfalt auf der Grundlage geltender Menschenrechts- und Verfassungsnormen sowie die Auseinandersetzung mit vorurteilsbezogenen Problemlagen und ideologisierten Konflikten zu fördern,
  • Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus der Flüchtlingsarbeit bei der professionellen Auseinandersetzung mit den Themen Normenvermittlung und Werteorientierung zu unterstützen,
  • konkrete Formate und Materialien zu erarbeiten und zu erproben, die beim Dialog über Werte und bei der Vermittlung von Normen in der Arbeit mit geflüchteten Menschen hilfreich sein können,
  • die Handlungsfähigkeit der Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie das demokratisch-zivilgesellschaftliche Engagement an der Basis des Gemeinwesens zu stärken sowie
  • die Entwicklung von Partizipationsformaten zu unterstützen.
  • Stärkung der eigenständigen Handlungsfähigkeit von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren,
  • Achtung der Autonomie und Entscheidungsfähigkeit als verbindlicher professioneller Standard,
  • Prozessbegleitung und passgenaue Formate.
  • Unsere Angebote umfassen Beratungsleistungen auf Basis einer systemischen Situationsanalyse mit dem Blick von außen,
  • passgenaue Fortbildungen zu Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Islam und Islamismus, Rechtspopulismus, Umgang mit Vielfalt und Verschiedenheit (Diversity),
  • Vernetzungsveranstaltungen und kollegialer Austausch,
  • Konzeption und Erprobung von Dialogformaten und Kommunikationsstrategien,
  • Moderation von Veranstaltungen.

Veranstaltungsreihe "Ankommen und Gestalten"

 
 

Weitere Fachbeiträge


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